5 Segmente die über die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens entscheiden

veröffentlicht am 04. August 2016 in Digitalisierung  .

Noch immer verwenden viele Unternehmen veraltete IT-Systeme und bremsen damit ihren Unternehmenserfolg im Zeitalter 4.0 konsequent aus. Es gibt zwar noch jede Menge rechtliche und technische Hürden für den vollvernetzten Businessalltag, doch sollten sich IT-Abteilungen frühzeitig vorbereiten, wollen Sie Wertschöpfung im Unternehmen steigern.

Zukunftssszenario Nasa Kapsel

Foto: NASA 2014

Vorteile einer modernen IT-Infrastruktur

Befragt man die Unternehmen, welche Vorteile sie vor allem mit einer modernen IT-Landschaft im Unternehmen verbinden, werden folgende Antworten am häufigsten gegeben:

  1. Geringere Betriebskosten (55%)
  2. Höhere Verfügbarkeit von Anwendungen (54 %)
  3. Bessere Ressourcenplanung (44 %)
  4. Höhere Produktivität der IT-Mitarbeiter (43 %)
  5. Höhere Business Agilität, sich Marktveränderungen anzupassen (37%)

(N= 114; Befragt wurden nur Unternehmen mit 100-4999 Mitarbeitern in Deutschland und einer Strategie hinsichtlich konvergenter Infrastruktur)

Einsatz von Informationstechnologie in Unternehmen

Vor allem Cloud Computing und Big Data verhelfen den Unternehmen zu mehr Agilität.

Caleb George Straßenverkehr

Foto: Caleb George von unsplash.com Informationstechnologie und deren Einsatz in heutigen Unternehmen hat Einfluss auf deren Erfolg. Unabhängig vom Gewerbe bedeutet Industrie 4.0 Kostenreduzierung und gesteigerten Umsatz. Dabei spielt IoT mit den Möglichkeiten der deutlich stärkeren Vernetzung eine entscheidende Rolle. Viele Branchen haben das bereits erkannt und umgestellt, bspw. das Gesundheitswesen mit der durch IoT möglichen Kombination von Mess- und Überwachungsgeräten, Hersteller von Haushaltsgeräten wie bspw. Bosch – prognostizieren schon jetzt noch nie da gewesene Geräte. Google hat beispielsweise eine Cross-Industry-Innovation mit Novartis, bei der Kontaktlinsen den Blutzuckerspiegel messen werden. Viele Mittelständer in Deutschland sind noch nicht für die IT gewappnet und liegen im weltweiten Vergleich um 10% zurück was die Kategorie „Zukunftsvorreiter“ betrifft. Obgleich das Bewusstsein gegenüber den Möglichkeiten der IT mit 47% gegenüber 15% weltweiten deutlich ausgeprägter ist. Heißt genauer: das Bewusstsein ist da nur an der Umsetzung hapert es noch etwas. Grundlage dieser Untersuchung durch den IDC war ein selbst entwickelter Index, welcher 4 Gestaltungsbereiche umfasst:

1. Konvergente Infrastrukturen sind der Schlüssel

Konvergente Systeme (im Gegensatz zu heterogenen) zeichnen sich durch einen sehr hohen Integrationsgrad und ein einheitliches Management aus. Bei konvergenten Systemen handelt es sich um vorkonfigurierte und standardisierte Systeme, die eine schnelle Inbetriebnahme ermöglichen und sich einfacher an vorherrschende Gegebenheiten anpassen. Diese Systeme sind gerade darauf ausgelegt, Kosten zu senken, Prozesse zu beschleunigen und die Inbetriebnahme zu vereinfachen. Anpassungsfähigkeit ist als das A und O im Zeitalter 4.0. Die IT ermöglicht es Unternehmen flexibel zu gestalten und Prozesse schnell und effizient zu skalieren.

2. Cloud Computing

Durch eine zeit- und ortsunabhängige IT-Landschaft werden Mitarbeiter in ihrer Agilität und Flexibilität unterstützt. Wobei nicht immer SaaS die Lösung ist. Je nach Compliance Anforderungen, Komplexitatsgrad des Business und Qualität der IT können Inhouse Server einen höheren ROI leisten.

3. Big Data Analytics

Durch IT werden Unternehmen in die Lage versetzt große Datenmenge zu sammeln, zu speichern und auszuwerten. Anhand der Ergebnisse lassen sich Entscheidungen im Unternehmen schneller und gezielter treffen, da ggf. bereits Prognosen zu den unterschiedlichen Sachverhalten vorliegen. Wichtig ist hierbei nur die Daten zu sammeln die tatsächlich zur Wertschöpfung beitragen. Wie eine Big Data Strategie aussehen kann erklärt unser CTO Christian Friebel im Trend-Atlas 2016.

4. Zukunftsorientierte IT Organisationen

Inwieweit ein Unternehmen zukunftsorientiert agiert, bildet die Basis aller zukünftigen Investitionen und Entscheidung der entsprechenden Unternehmen. Bezogen auf die Ergebnisse der Umfrage ergibt sich daraus folgende Matrix:

Je besser die Unternehmen-IT – desto besser die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen

Luis Llerena Laptop mit Daten

Foto: Luis Llerena Eine ausgereifte IT-infrastruktur birgt nicht nur Vorteile darin Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken, sondern nimmt auch Einfluss auf die Umsatzzahlen von Unternehmen. Hier konnte ein positiver Zusammenhang zwischen diesen beiden Faktoren nachgewiesen werden. Konvergente Infrastrukturen bilden dabei einen zentralen Baustein und ermöglichen Unternehmen die Komplexität von Unternehmens-IT zu reduzieren. Geringe Installationszeiten, Zentralisierung verschiedener Anwendungen und voreingerichtete Systeme für einen schnellen Einstieg. Durch eine höhere Kundenzufriedenheit, besseren Überblick der eigenen Prozesse können Entscheidungen schneller getroffen und Marktveränderungen schneller gerecht werden. Unabhängig davon, wo das eigene Unternehmen steht lohnt sich somit der Ausbau der Unternehmens –IT und kann mit einer Cloud-lösung schnell und flexibel integriert werden. Hier haben sich unterschiedliche Lösungen etabliert - von einer standardisierten Business Lösung, über spezifische Branchen Lösungen, sind auch flexibel erweiterbare Appliances eine alternative für all jene, die dem virtuellen Datenzugriff skeptisch gegenüber stehen.

Reifegrad des eigenen Unternehmens bewerten

Um zu überprüfen, wie es um die Firmeneigene IT bestellt ist, empfehlen wir eine Positionierung anhand bestimmter Bewertungskriterien. Folgende Segmente können dabei bewertet werden:

Strategie

  • Umfasst die Unternehmensarchitektur, die Geschäftsausrichtung, das Vorhandensein einer IT-Strategie und wie diese mit miteinander harmonisieren
  • unterstützt die Unternehmens-IT die Geschäftsstrategie, inwieweit ist das Unternehmern in der Lage eine effiziente IT-Strategie zu realisieren?

Personen

  • Dieses Segment umfasst inwieweit im Unternehmen Wissensmanagement realisiert wird, Mitarbeiterweiterentwicklung und Anwendermanagement stattfinden
  • verfügen die Mitarbeiter über die notwendigen Qualifikationen, Einstellung und Bereitschaft für eine geeignete IT-Strategie

Prozesse

  • Bei der Bewertung der Prozesse spielen in erster Linie Kosten und Nuten eine entscheidende Rolle, welche Bedeutung hat bspw. Service Management für das Unternehmen, gibt es eine krisensicheres It-Konzept, bei dem im Ausnahmefall alle Geschäftsaktivitäten aufrecht erhalten werden?

Strukturen

  • Umfasst die Unternehmensstrukturen und Abläufe sowie die Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die Frage nach einem geeigneten Sourcing-Konzept
  • wie ist oder wäre der It-Bereich organisiert, welche Zuständigkeiten sind zu beachten, gibt es bereits Konzepte zum Outsourcing der Dienste?

Technologie

  • Umfasst die Funktionalitäten der IT-Landschaft ebenso, wie den Bedarf und die Ausgangslage des Unternehmens
  • ist die Infrastruktur des Unternehmens ausreichend flexibel für zukünftige Entwicklungen?
Matthew-Wiebe-business-tower

Foto: Matthew Wiebe Gehen Sie bei der Bewertung Ihres Unternehmens von einer Skala 1-5 aus und versuchen Sie, möglichst objektiv vorzugehen. Identifizieren Sie mögliche Schwachstellen um sich anschließend genau in diesem Bereich stärker zu informieren. Viele Anbieter bieten mittlerweile Kompaktpakete an die neben der Einbindung einer passenden IT-Lösung auch Wartung, Customizing, Schulungen und Hosting der Daten übernehmen. Zusätzliche Nutzer können variable hinzu gebucht werden und halten somit die Kosten übersichtlich und flexibel.

Fazit

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich der Aufwand für eine geeignete und moderne Unternehmens-IT rechnet. Vor allem langfristig verhilft es den Unternehmen eine flexible Struktur und Wettbewerbsvorteile zu entwickeln.

Quellen:


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Frank Panser

Als leidenschaftlicher Growth Hacker beschäftige ich mich bei TecArt mit den unzähligen Möglichkeiten die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu identifizieren und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Dabei habe ich nur ein Ziel: Die Antwort schon vor der Frage zu kennen.

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