Mehrwert der digitalen Transformation für den Mittelstand

veröffentlicht am 30. März 2016 in Digitalisierung  .

Der Artikel beschreibt wichtige Chancen und konkrete Maßnahmen die Mittelstandsunternehmen in der digitalen Transformation nutzen können.

Foto mit Windrad

Foto: Andrea BoldizsarEine Studie im Auftrag der ING DiBa sieht 59% (18.3 Millionen) der deutschen Arbeitsplätze durch Industrie 4.0 gefährdet. Pessimisten sehen in der Digitalisierung eher eine Bedrohung als eine Chance. Aber sehnen sich arbeitende Menschen nicht nach mehr Freizeit, wünschen sich die Abteilungsleiter nicht mehr Zeit für den Wissensaustausch der Mitarbeiter untereinander und möchten Unternehmer nicht den Krankenstand reduzieren, indem der Leistungsdruck besser verteilt wird? Genau das ist mit der digitalen Transformation möglich.

Mehr Wissenstransfer, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und geringere Krankheitsstände dank Digitalisierung

Wenn man die Debatten über Industrie 4.0 und Digitale Transformation verstehen und nutzen möchte, ist es notwendig den Unterschied zu kennen. Industrie 4.0 wird vorwiegend im Zusammenhang mit der Automatisierung von Produktionsprozessen gesehen. Die Digitale Transformation geht dabei einen Schritt weiter und beschreibt die Vernetzung von Produktion und Kundenbedürfnissen, sowie gesellschaftlichen Veränderungen die durch technischen Fortschritt geprägt sind. Bei Industrie 4.0 geht es um die Optimierung von Produktionsprozessen, während die digitale Transformation den Menschen ins Zentrum der Veränderungsprozesse durch Technik stellt. Wenn man den Gedanken von Industrie 4.0 konsequent zu Ende denkt, bedeutet es die Automatisierung von Fertigungsprozessen zu 100%.

Grafische Darstellung der Entwicklung der Arbeitsplätze in Deutschland

Grafik: TecArt Trend-Atlas 2016   > „Die digitale Transformation stellt den Menschen ins Zentrum der Veränderung - nicht die Technik!“ Thomas Fischer, CEO - TecArt GmbH

Netzwerke und Plattformen schaffen Transparenz und Synergien zwischen Anbieter und Kunden

Viele Startups bieten sich als Schnittstelle zwischen Dienstleister, Industrie und Kunden an. Anbieter der Shared Economy, wie Uber oder Airbnb verändern ganze Branchen. Sie schaffen Netzwerke und Plattformen und bringen so Anbieter und Kunden auf eine neue Art und Weise zusammen. Besonders Anbieter von Dienstleistungen bekommen eine bessere 360° Kundensicht. Dank der Plattformen und Netzwerke steht wieder der Kunde im Zentrum der Aktivitäten und nicht das Anlagevermögen oder die Warenbestände. Zudem vergrößern Plattformen die Zahl potentieller Kunden. Für die Industrie sind die Plattformen besonders spannend. So finden Anbieter innerhalb einer Lieferkette schneller zu einander und können leichter in die Supply Chain integriert werden. Synergien und positive Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfung sind das Resulat.

Grafische Darstellung der Wertschöpfungskette in der Digitalen Transformation

Grafik: TecArt Trend-Atlas 2016Damit alle Anbieter innerhalb der Netzwerke und Plattformen von der Transparenz und der Produktvielfalt profitieren, müssen gemeinsame Standards in der Industrie geschaffen werden. Und genau daran hat die deutsche Industrie in den letzten Jahren gearbeitet. Sie hat wider der Meinung vieler Experten die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern intensive Vorbereitungen in technisches und menschliches Know How geleistet. Im internationalen Vergleich werden vor allem deutsche Unternehmen in der zweiten Phase der digitalen Transformation ihre Kundenbindung ausbauen und damit ihre Marktstellung verbessern. Firmen im Mittelstand, die frühzeitig in Software und IT investiert haben, lassen sich schnell in die Plattformen und Netzwerke integrieren.

6 Chancen die dem Mittelstand nutzen

Damit der deutsche Mittelstand weiterhin zu den Weltmarktführern zählt, muss er sich in Sachen digitaler Transformation stärker als bisher positionieren und die Chancen der digitalen Transformation nutzen.

  1. Markterweiterung: Digitale Marktplätze für Produkte im B2C (Amazon- Marketplace) oder B2B (Mercateo) erweitern die Märkte bestehender Branchen. In Deutschland erweitert die Telekom-Cloud den führenden Marktplatz für SaaS Anwendungen. Zusätzliche und einfachere Zahlungsverfahren erschließen neue Kundenkreise.
  2. Produktivitätssteigerung: Mit der Einführung von CRM- und Collaboration-Software werden interne Arbeitsprozesse optimiert - z.B. durch E-Billing.
  3. Kostenreduktion: Der Einstatz von IT und Software senkt die Betriebskosten. E-Payment und E-Billing können Beschaffungs- und Zahlungsprozesse beschleunigen und den manuellen Aufwand stark reduzieren.
  4. Netzwerke schaffen: Um die Wertschöpfung in der digitalen Geschäftswelt zu nutzen, empfiehlt es sich eigene Netzwerke aufzubauen. So entstehen branchenübergreifend Mehrwerte durch die Nutzung gemeinsamer Ressourcen z.B. die Einbindung von Supply Chain Management (Wertschöpfungskette).
  5. Kundenerlebnis optimieren: Der Einsatz moderner Mess- und Aus wertungstools macht Kundenbedürfnisse besser sichtbar und bringt neue Erkenntnisse über Produkte und Dienstleistungen.
  6. Neue Produkte zur Kundenbindung: Dank der Erstellung von Apps können Bestellprozesse mobil vereinfacht werden oder eBooks das Angebot erweitern.
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Frank Panser

Als leidenschaftlicher Growth Hacker beschäftige ich mich bei TecArt mit den unzähligen Möglichkeiten die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu identifizieren und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Dabei habe ich nur ein Ziel: Die Antwort schon vor der Frage zu kennen.

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