Monday, Monday (...) - 7 Tipps für einen optimalen Start in die neue Arbeitswoche!

veröffentlicht am 04. August 2016 in Tipps & Tricks  .
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Foto: David Mao

"Every other day, every other day Every other day of the week is fine, yeah But whenever Monday comes, but whenever Monday comes A you can find me cryin' all of the time" The Mamas & the Papas

Laut einer forsa-Umfrage leidet jeder dritte Deutsche unter schlechter Laune am Montag, berichtet t3n. Hinzu kommen neben der miesen Laune, eine verminderte Produktivität, ein erhöhtes Unfallrisiko am Arbeitsplatz, vermehrten Rechtschreibfehlern in E-Mails und sogar mehr Krankmeldungen zu Beginn einer Woche! Für dieses Phänomen gibt es bereits eine eigene Beschreibung: der Montags-Blues „überrascht“ uns jede Woche neu und gestaltet dem Großteil der Arbeitnehmer einen nicht ganz so angenehmen Start in die neue Woche.

Lerche oder Eule?

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Foto: nomao saekiGrund genug für die Wissenschaft, sich diesem Thema etwas ausführlicher zu widmen und die Gründe für diese Gegebenheiten zu erforschen. Es überrascht daher wenig, das eine bestimmte Veranlagung ein Erklärungsansatz darstellt und von der Chronobiologiemit dem "Lerchen und Eulen Dilemma" begründet wird. Gehört man hier entweder zur Gruppe der Lerchen (Frühaufsteher) oder aber zur Gruppe der Eulen (Langschläfer), hat man entweder von Natur aus Probleme mit dem Frühaufstehen oder eben nicht. Hinzu kommen, dass unser Körper unter der Woche Höchstleistungen erbringt, um den ständigen Druck und Stress auch täglich Stand zu halten. An Wochenenden steht dann bei dem einen „Regeneration“ mit viel Ausschlafen und Erholung an – bei dem anderen die verpassten Partys, Treffen mit Freunden und sonstigem Freizeitstress, für den unter der Woche keine Zeit bleibt. Zudem wird zu anderen Zeiten ins Bett gegangen und meistens später aufgestanden. Die Folge: unser Schlafrhythmus verschiebt sich und das Ergebnis am Montagmorgen ist Schlappheit, Gereiztheit und Ungenießbarkeit -  schlechte Laune ist quasi vorprogrammiert. Was also tun, damit der Start in die Woche zu einem produktiven und motivierenden Auftakt wird?

7 Tipps für einen entspannten und produktiven Start in die neue Woche

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Foto: Brooke Gagle

1. Wichtige Dinge bereits am Freitag vorbereiten!

Möglicherweise ist dieser Tipp für die bereits angebrochene Woche nicht mehr allzu hilfreich, kann aber zumindest zum Ende dieser Woche realisiert werden. Demnach empfiehlt es sich bereits am Ende jeder Woche die Todo´s für die kommende Woche zu planen, anstatt am Montag. Das hat zwei Vorteile. Einerseits zeichnet sich am Freitag bereits die Todo´s ab, die partout nicht mehr geschafft werden und man beginnt unter Umständen alle nicht erledigten Aufgaben gedanklich mit in das Wochenende zu nehmen. Dem kann man vorbeugen und alle wichtigen Gedanken, Notizen und Todo´s bereits zu diesem Zeitpunkt notieren und ggf. gleich zu delegieren, wenn hier andere Mitarbeiter mit involviert werden sollen. Das macht außerdem den Kopf frei für die bevorstehende Erholung zum Wochenende. Andererseits bricht am Montagmorgen nicht gleich alles auf einen hinein, wenn man seine Wochenaufgaben zusammen trägt und kann vielmehr den Tag bereits mit der Auswahl der Tagesaufgaben beginnen.

2. Aufgaben terminieren und priorisieren!

Ob ABC-Analyse, Pareto- oder Eisenhower-Prinzip - sortieren Sie Ihre Aufgaben nach einem geeigneten Schema, um terminlich wichtige Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Dieses Vorgehen unterstützt bei einem optimalen Zeitmanagement und trägt dazu bei, alle zu erledigenden Aufgaben auch tatsächlich im gesetzten Zeitfenster zu schaffen. Das ermöglicht ein strukturiertes Vorgehen, trainiert den angemessenen Umgang mit zeitlichen Ressourcen, verschafft im Idealfall mehr Zeit für kreative Pausen und fördert das Erfolgserlebnis Aufgaben erledigt zu haben.

3. Mit leichten Aufgaben starten - Todo´s streichen!

Gleich zu Beginn mit den Aufgaben zu starten, die vollste Konzentration fordern, kann nach dem Prinzip "dann habe ich die endlich hinter mir" klappen oder eben nicht. Es empfiehlt sich zunächst mit den Aufgaben zu starten, die leichter von der Hand gehen, nicht soviel Zeit in Anspruch nehmen und Spaß machen. Zumindest für den Einstieg in den neuen Tag der Woche - denn solche Aufgaben motivieren und verhelfen in den wöchentlichen Workflow. Danach kann bereits ein Hacken an der Todo Liste gesetzt werden und die Konzentration steigt auf ein angemessenes Niveau.

4. Schreibtisch am Ende der Woche aufräumen!

Verlassen Sie ihren Schreibtisch am Freitag ordentlich, damit sie Montagmorgen „aufgeräumt“ und gut sortiert in den Tag starten können! Das hat zudem noch einen weiteren Vorteil: Sie sparen Zeit und können diese dann tatsächlich produktiv nutzen. Täglich gehen bei der Suche nach entsprechenden Unterlagen ca. 10% der Arbeitszeit verloren. Wertvolle Zeit, die am Freitag fehlt und dazu führt, dass bestimmte Aufgaben mit in die neue Woche genommen werden müssen.

5. Nicht zu viel vornehmen!

Auch wenn es banal klingt, ist weniger doch mehr! Zumindest am ersten Tag der neuen Woche. In der Regel will man genau dann viel schaffen und möglichst viel erledigt wissen. Doch klappt es in den seltensten Fällen. Zunächst lieber mit leichten Aufgaben beginnen. Das bringt obendrein Freude. Mit dem Blick auf die (im Idealfall bereits am Freitag erstellte Todo-Liste) können jene ausgewählt werden, die Ihre Motivationskurve positiv beeinflussen. Vergessen Sie am Ende nicht, die erledigten Todos zu streichen. Das kleine Erfolgserlebnis beflügelt und schafft Zeit  für  die Aufgaben, die mehr Konzentration erfordern.

6. Pausen einplanen!

Vor allem nach dem Wochenende ist unser Körper zunächst damit beschäftigt, sich wieder an die dauerhafte Höchstleistung zu gewöhnen. Kleine Pausen sollten deshalb eingeplant werden - idealerweise mit frischer Luft und keinesfalls zu spät am Tag. Sonst wird die Produktivität gehemmt. In der Regel nehmen die meisten Arbeitnehmer ihre erste Pause zu einem späteren Zeitpunkt am Tag. Die Folgen davon sind starke Ermüdungserscheinungen und ein geringes Produktivitätslevel. Interessant ist auch, dass eine Pause nicht zwangsläufig „arbeitsfrei“ ablaufen muss. Nach Erkenntnis der Studie von Emily Hunter und Cindy Wu von der Baylor Universityist die Beschäftigung mit privaten Nebenprojekten für viele Arbeitnehmer entspannend. Welche Form der Pause Sie am ehesten entspannt - die kurze Planung des Kindergeburtstages, der Gang an der frischen Luft oder der private Plausch mit den Kollegen - ist reine Empfindungssache. In jedem Fall sollten Sie die Phasen am Montagmorgen einplanen. Im Idealfall bereits 2 Stunden nach Arbeitsbeginn.

7. Sie sind nicht allein!

Die Redefreudigkeit der meisten Mitarbeiter zum Wochenstart ist trotz erlebnisreichen Wochenenden eher zurückhaltend. Ganze85% der Deutschen Arbeitnehmer teilen dieses Gefühldes Unbehagens und Schweigens in den ersten Stunden des Morgens. Da es aber bis auf wenige Ausnahmen dem Großteil der Kollegen ähnlich geht, kann man hier den Tagesstart ruhig und in seinem Tempo starten. Das Sprichwort "geteiltes Leid ist halbes Leid" in Erinnerung rufen und sich damit trösten, mit diesem Gefühl nicht allein zu sein. Das gilt natürlich für die ersten Hälfte des Tages. Danach ist schon Halbzeit und der Weg bis zum Feierabend nicht mehr lang.

Fazit

Das viel beschriebene Phänomen trifft den Großteil aller Deutschen zu jedem Montagmorgen. Allerdings muss hier differenziert werden. Vor allem Arbeitnehmer und die Altersgruppe zwischen 18-29 Jahren ist betroffen. Weniger betroffen und somit produktiver zum Wochenbeginn sind tatsächlich Selbstständige und Beamte. Ob und in welcher Form der Montagsblues bei Ihnen zuschlägt ist mit unseren 7 Tipps ab Sofort Ihre Sache. Mit etwas Organisation, angemessenen Pausen und gut geplanten Todos, lässt sich der Montagsblues überwinden. Als besonderen Tipp empfehlen wir den Einsatz moderner Softwarelösungen wie die TecArt CRM- und Business. Diese können einen großen Beitrag bei der Planung, Priorisierung und Organisation von Todos leisten. Durch verschiedene Automatismen und Erinnerungsfunktionen wird Freiraum für andere Dinge geschaffen. So kann entspannt ins Wochenende gegangen werden und die Woche startet man erholt. Nicht zuletzt bleibt der Trost: geteiltes Leid ist halbes Leid! In diesem Sinne, ein schönen Wochenstart – das nächste Wochenende kommt bestimmt!

Mehr Tipps für eine bessere Büroarbeit ist auch in unserem Blogbeitrag: 4 Tipps für eine bessere Büroarbeit nachzulesen.         


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