NAS-Server - Datenverwalter par excellence

veröffentlicht am 29. Oktober 2019 in Sicherheit  .
Selbstgebauter NAS Server

Der Verlust von wichtigen Daten gehört wohl zu den Worst-Case-Szenarien eines jeden Unternehmers.

Natürlich möchte man auch als Privatperson seinen persönlichen EDV-Bereich gesichert wissen. Unternehmen benötigen allerdings deutlich höhere Kapazitäten zur Verarbeitung und Speicherung ihrer Datensätze und mit der Größe des Datenvolumens steigen auch die Anforderungen in Punkto Sicherheit.

Grundsätzlich lebt man im Zeitalter der Digitalisierung immer mit der Möglichkeit, dass Fehlerquellen auftreten können; sei es extern oder intern.Vorbeugen lässt sich jedoch in jedem Falle, sodass man die Gefahrenquellen erfolgreich reduzieren kann. Der NAS-Server übernimmt diese Aufgabe im gesamten EDV-Bereich zuverlässig, insbesondere in seiner Funktion als Datenspeicher, wie ein Test der besten NAS Server zeigt.

Welche Möglichkeiten NAS-Server bieten

Die Hauptfunktion eines NAS-Servers liegt tatsächlich in der Verwaltung der Daten. Dabei sind verschiedene Bauteile notwendig, wie zum Beispiel mehrere Festplatten und SSD-Laufwerke. Durch den Zusammenschluss dieser Komponenten wird einerseits die Speicherkapazität auf ein Maximum erhöht und andererseits das Risiko eines Datenverlustes durch ein Versagen der Hardware auf ein Minimum gesenkt.

Aber der Server gilt auch als vollwertiger Rechner, der gleichzeitig dafür Sorge trägt, dass man jederzeit ohne unnötige Verzögerung auf die gespeicherten Daten zugreifen kann - ebenfalls ein wichtiges Kriterium, gerade bei Unternehmen.Insgesamt sind NAS-Server in der Lage, neben ihrer Hauptfunktion als Datenspeicher, die folgenden Funktionen zu übernehmen:

  • Cloudspeicher
  • NAS als Mediaserver/ USB-Server
  • Streaming
  • Überwachungssystem
  • Web- und Mailserver.

Welches Unternehmen braucht was? - Vergleich der besten Server

Nicht jedes Unternehmen stellt die gleichen Anforderungen an den NAS-Server.Im Prinzip kommt es auf die Firmen-Größe an, welcher NAS-Server letzten Endes der richtige ist.

Kleinere Unternehmen brauchen einfache und schnell einsetzbare Lösungen, die leicht zu bedienen sind. Ursprünglich wurden die NAS-Server schließlich entwickelt, um die Flut an Datenmengen aufzunehmen und genau darauf legen kleine Betriebe auch wert.In diesem Falle genügt also ein NAS-Server, der sich bezüglich der Prozessor und Arbeitsspeicher-Ausstattung eher zurücknimmt und auf das notwendige Minimum beschränkt. Im Fokus steht hier die Ausrichtung der Hardware auf das Thema Datenspeicherung. Mehrere Festplatten summieren die Gesamtkapazität des Datenvolumens und das kann so beträchtlich gesteigert werden.

Unternehmer, die sich gerne doppelt und dreifach absichern, kommen so voll auf ihre Kosten, denn selbst im Falle eines defekten Speichermediums stehen die gewünschten Daten Dank der Vielzahl an Festplatten noch an anderer Stelle zur Verfügung!

SYNOLOGY, QNAP, SEAGATE - welcher NAS-Server konnte am besten überzeugen?

Ein guter Datenspeicher sollte solide Arbeit leisten und über gute Sicherheits-Systeme verfügen. Privatpersonen nutzen vorzugsweise Server, welche auch Apps und Media-Streaming bieten. Auf leichte Bedienbarkeit und einfache Installation legen sowohl Unternehmen, als auch private User großen Wert. Die Daten sollten möglichst schnell abrufbar sein.

Das NAS-Server-Sortiment könnte kaum vielfältiger sein. Am bekanntesten sind wohl Seagate, QNAP und Synology. Die Platzhirsche werden nahezu allen Anforderungen mehr als gerecht.Speziell größere Unternehmen sollten beim Kauf auf die Ausstattung der Prozessoren, Festplatten, Wiederherstellungsdiensten und den SSD-Laufwerken achten;fallen diese recht üppig aus, kann man von allen Funktionen des Servers profitieren.

Dank der Vielzahl an Festplatten ist zudem ein Maximum an Datenvolumen-Potential gegeben. Wer den NAS-Server allerdings nur für private Zwecke braucht, dürfte mit dieser beispiellosen Bündelung an Kapazitäten eher überfordert sein - dies gilt auch für sehr kleine Betriebe. In diesem Falle wäre man tatsächlich "overdressed". Beispiele einiger empfehlenswerter Modelle:

1. Western-Digital EX4100

Dieser hochwertige Netzwerkspeicher ermöglicht den weltweiten Zugriff auf die ihm anvertrauten Daten.

Technische Besonderheiten:

  • 1,6 GHz-Dual-Core-Prozessor
  • 2 Gigabyte DDR3-RAM-Speicher
  • 2 USB 3.0 Anschlüsse
  • 2 Gigabyte Ethernet Anschlüsse
  • überdurchschnittliches Leistungsprofil
  • ultimative Datensicherheit.

Fazit:
Dieses Gerät wird uneingeschränkt empfohlen, sowohl für Unternehmen jeglicher Art, als auch für Privatleute.

2. Synology DS115J

Dieser Hersteller bietet für jeden Zweck den passenden NAS-Server an, es gibt diverse Modelle mit mehreren Festplatten-Einschüben (Bays).

Technische Besonderheiten dieses Modells:

  • 4 Festplatten-Einschübe
  • mögliche Festplattengrößen;. 1000. 2000. 3000. 4000 und. 6000
  • 0,8 Prozessor
  • Arbeitsspeicher; 256
  • Datenübertragungsrate; 103
  • mögliche Anschlüsse;. 2 x USB 3.0. 1 x RJ-45
  • Anzahl der Bays; 1.

Fazit:
Dieses NAS-Server-Modell hat nicht nur ein äußerst angenehmes Design, es eignet sich im Besonderen ideal für ambitionierte Laien, die erste Gehversuche mit NAS-Systemen machen möchten. Insgesamt ist die allgemeine Leistungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Ausführungen zwar eher begrenzt, sie ist jedoch vollkommen ausreichend bei Cloud-Lösungen und Backups zur privaten Nutzung.Das Modell ist zudem sehr erschwinglich, denn es befindet sich erfreulicherweise im unteren Preissegment.

Reicht nicht auch ein Rapsberry Pi?

Interessanterweise war dieser Mini-Computer mit integriertem ARM-Prozessor ursprünglich dafür vorgesehen, Kindern die Themengebiete Technik und Programmierung näher zu bringen. Allerdings merkte man schnell, dass Rapsberry Pi viel mehr kann!

Unter den erwachsenen Hackern eroberte sich der EC-Karten-große Computer schnell den ersten Platz der Rangliste. Rapsberry Pi startet passende Linux-Distributionen ebenso, wie viele andere Betriebssystem (Android/ RISC OS).

Die beliebtesten Einsatzgebiete des Ein-Platinen-Rechners;

  • Medienzentrale mit Kodi
  • Retro-Konsole
  • NAS

Den Rapsberry Pi als NAS zu nutzen ist laut verschiedener Technikmagazine durchaus eine Option, allerdings nicht für Unternehmen, denn der Speicher beträgt nur 1 Gigabyte.


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Autoreninfo

Frank Panser

Als leidenschaftlicher Growth Hacker beschäftige ich mich bei TecArt mit den unzähligen Möglichkeiten die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu identifizieren und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Dabei habe ich nur ein Ziel: Die Antwort schon vor der Frage zu kennen.