Windows 10 Upgrade - Neue Partner für mehr Druck auf die Anwender

veröffentlicht am 05. September 2016 in News  .

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Abbildung: Microsoft CEO Satya Nadella. Dieses Bild erschien ursprünglich auf Flickr mit folgendem Link:
https://flickr.com/photos/46411239@N05/16151820338 unter dem Nutzer Microsoft Schweden.
Es wurde am 13. März 2016 um die FlickreviewR Roboter überprüft und bestätigt und unter den Bedingungen der cc- by-2.0 lizenziert.

Frech, schlau oder einfach ein strategischer Irrtum? Microsoft hat sich mit den Chipherstellern AMD und Intel zwei wichtige Partner ins Boot geholt, um die Windows-Gemeinde noch stärker zum Upgrade auf Windows 10 zu motivieren. Wie das renommierte Online-Magazin t3n berichtet, werden die neuen Prozessoren von Intel und AMD künftig keine älteren Windows-Versionen mehr unterstützen. Microsoft versucht nun schon seit längerem sein neuestes Betriebssystem im Markt zu platzieren. Dabei werden reichlich kreative Mittel eingesetzt, um das Universum an alten Windows-Versionen zu verringern. Vor dem Hintergrund der bisherigen Nötigung zum Upgrade auf Windwos 10 hat diese Meldung einen sehr faden Beigeschmack.

Wozu der ganze Aufwand?

Das Ziel scheint am Ende zu sein, dass möglichst nur noch eine Version von Windows aus der Cloud zu haben ist, ähnliche Strategien verfolgen auch andere Hersteller, wie z.B. Adobe mit den professionellen Marketing-Lösungen. Service und Supportkosten können so, um ein Vielfaches gesenkt werden. Als Unternehmensstrategie ist das eine absolut nachvollziehbare Sache. Welcher Softwarehersteller möchte nicht den Support auf ein Minimum beschränken und nur die aktuellste Version im Einsatz haben?

Warum will es aber nicht so recht gelingen?

Ob es mangelndes Vertrauen der Anwender, schlechte Presse aufgrund von Mängeln in Sachen Datenschutz und -sicherheit ist oder einfach fehlender Mehrwert für den Nutzer, lässt sich schlecht herausfinden. Fakt ist aber, dass Microsoft sein Ziel der Verbreitung von Windows 10 unter den Bestandskunden vehement verfolgt. Nachdem kostenlose Lockangebote, irreführende Pop-Ups und weitere Angebote keine ausreichende Windows-Anwenderzahl zum Upgrade motiviert haben, muss logischerweise der nächste Schritt her. Und diesmal geht es über die Hardware! Schade das Microsoft nicht noch eine weitere Option in Betracht zieht: die Verbesserung der Software und Vertrauensbildung bzw. Nutzerbindung. Bei Linux, Apple und Android scheint es immer einen Run auf die neuste Version des Betriebssystems zu geben. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass ältere Versionen von OSX und Linux nach wie vor auch mit den neuen Prozessoren von AMD und Intel funktionieren.

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Wie soll es weitergehen?

Eine Möglichkeit, neuen Windwows-10-Updates zu entgehen gibt es ohnehin nicht mehr, egal wie fehlerbehaftet diese sind. Microsoft kann seine Übermacht bei den Desktop-Betriebssystemen derzeit noch ausnutzen und so bleibt mir als Windows Nutzer auf Dauer wohl nur die Möglichkeit eines der Zwangsangebote anzunehmen - vorausgesetzt ich muss oder will unbedingt bei Windows bleiben. Eine Alternative gibt es zum Beispiel mit Linux Mint.


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Frank Panser

Als leidenschaftlicher Growth Hacker beschäftige ich mich bei TecArt mit den unzähligen Möglichkeiten die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu identifizieren und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Dabei habe ich nur ein Ziel: Die Antwort schon vor der Frage zu kennen.